Es geht nicht nur um Bits und Bytes

Die digitale Welt stellt unser Leben auf den Kopf und wir dürfen sie auf gar keinen Fall ignorieren

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Diejenigen, die es verstanden haben, dass Digitalisierung längst Einzug in unser tägliches Leben gehalten hat, machen sich deren Vorzüge zunutze. Sie wissen wie es geht und beherrschen die Klaviatur des digitalen Multiplikator Effekts. So bespielt BMW derzeit geradezu virtuos die gesamte Klaviatur der digitalen Medien: BMW verkauft gar keine Autos mehr! Sie verkaufen ein Kundenbedürfnis – und die Headline über allem lautet: »Die Eroberung der digitalen Welt«. Dieser Automobilhersteller hat es also verstanden, nicht mehr in Produkten zu denken, sondern in Kundenanforderungen. Für mich ist BMW ein schönes Beispiel dafür, die digitale Welt über alle Kanäle zu spielen.

„Raus aus den Produktwelten – raus aus der Vergleichbarkeit“. Wir haben mittlerweile ein Stadium erreicht, wo es bei Unternehmen darum geht, konsequent in die digitale Welt hineinzugehen und digitale Lösungen zu entwickeln. Die meisten Menschen verwechseln dabei jedoch das Thema »Digitale Welt« mit einer Internetwelt. Tatsache ist jedoch: In der digitalen Welt reden wir nicht mehr über Internet und Webseiten. Wir reden nicht mehr über schöne Produktwelten und Hochglanzkataloge.

Wir reden immer noch über den Menschen. Wir reden über Nähe. Nur, wer seinen Kunden kennt, mit ihm eine Beziehung eingeht und sich kümmert, kann ihn auf einer für ihn wichtigen emotionalen Ebene abholen und langfristig zufriedenstellen. Der digitale Kunde ist heute ein anderer. Er ist mächtiger geworden. Er will alles, worauf es ankommt, schnell und einfach bekommen und dabei zunehmend –auch digital– persönlich und individuell angesprochen werden. Wenn er nicht bekommt, was er will, geht er zum Wettbewerb – und er ergreift diese Chance.

Und Ihnen geht es doch genauso. Oder lassen Sie sich von Produktwelten beeindrucken, wenn der Wettbewerb nebenan Ihnen mit seinen Produkten gleichzeitig ein individuelles Bedürfnis verkauft? Machen Sie es anders als der Wettbewerb. Wecken Sie Bedarf und decken Sie ihn nicht. Und zwar gemeinsam mit Ihrem Kunden. Entwickeln Sie individuelle Lösungen für Ihre Kunden. Die Global Player wie Apple, Uber, Nespresso oder BMW machen es vor. Schaffen Sie Bedürfnisse, indem Sie die digitale Klaviatur richtig und konsequent nutzen.

Laut Statistik benutzen lediglich 50% des Mittelstands diese wertvolle Tonleiter der Digitalisierung. Die anderen 50% warten weiter ab. Doch worauf? Dass die Welt aufhört, sich zu entwickeln? Warum sage ich Ihnen das? Ich möchte, dass Sie nicht zu den 50% gehören, die darauf warten, was als nächstes passiert. Daher lautet mein Appell an Sie: Seien Sie offen für das, was kommt.

Und was da genau auf uns zukommt und was Sie als Unternehmen tun müssen, um dafür bestens vorbereitet zu sein, erfahren Sie in den nächsten Blog-Beiträgen zum Thema.

 

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