Clienting – Mit den Augen des Kunden

clienting-geffroyNur wenn Sie anfangen, mit den Augen des Kunden zu sehen, kann es Ihnen gelingen Brennfaktoren zu erkennen und Lösungen zu bieten, von denen Ihr Kunde noch gar nicht wusste, dass Sie diese liefern können. Der Kunde muss zum Mittelpunkt der eigenen Unternehmensstrategie werden. Er ist der Dreh- und Angelpunkt für zukünftige Entscheidungen und er trifft diese sogar mit. Machen Sie Ihren Kunden zur Herzenssache.

Clienting ist Beziehung
Die Clienting-Lehre ist eine Beziehungslehre zum Kunden, mit der Unternehmen auf einfache, neuartige Weise ihre Umsätze steigern können. Sie stellt den individuellen Kunden als Menschen und die Steigerung seines Erfolges in den Vordergrund und nicht den Markt. Clienting wird definiert als der systematische Aufbau, den Kunden durch Beziehungsnetzwerke und persönliche Kontaktnetze miteinander verschmelzen. Dazu zählt auch Social Media. Daraus ergibt sich: Die Beziehungsqualität zum Kunden ist für jede Firmenbilanz der wichtigste Aktivposten. Die Clienting-Prinzipien gehen aber noch weiter. Sie haben mit ihnen die Chance, den Kunden als Verkäufer in die eigenen Lösungen zu integrieren.

Mit dem Clienting-Ansatz, den einzelnen Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, sind die Grundregeln des Geschäfts geändert worden. Etliche Firmen sind mit dieser Lehre schon zum Marktführer aufgestiegen. Die Clienting-Lehre ist um die Welt gegangen, hat einen zentralen Beitrag bei der Kundenorientierung geleistet und Unternehmen in gesättigten Märkten neue Chancen gegeben. Heute wird Clienting im Internet fortgeführt. Darum nennt Edgar K. Geffroy diese Weiterentwicklung iClienting. Es ist die nächste Phase der Kundenorientierung, die sich im Internet noch besser umsetzen lässt als je zuvor. Die neuen Technologien wie unter anderem die künstliche Intelligenz machen eine immer weiterreichende Umsetzung möglich.

Clienting – Kundenerfolge jenseits des Egoismus
Clienting ersetzt das ursprüngliche Marketing und gelingt nur dann, wenn Sie vor Ort beim Kunden sind. Sie müssen den Bedarf des Kunden entdecken, bevor es ein anderer tut. Und am besten entdecken Sie den Bedarf, bevor der Kunde überhaupt weiß, dass er diesen hat. Statt ihn wie üblich zu bedienen – ihm also das zu geben, was er fordert – müssen Sie lernen, ihm zu helfen. Fangen Sie an, eine Gebermentalität an den Tag zu legen. Fangen Sie an, sich auf SEINE Seite zu stellen und die Welt aus SEINER Sicht zu sehen. Fragen Sie ihn, was ER sich wünscht, was SEINE Problemfelder sind und werden Sie zur Antwort auf seine Brennfaktoren.

Stellen Sie sich heute auf den neuen Kunden ein – und zwar jenseits von Kundenzufriedenheitsquoten. Schaffen Sie individuelle Erlebnissituationen. Schaffen Sie individuelle Produkte und Dienstleistungen, die erst jetzt durch Technologie möglich werden. Clienting, die Lehre von einer Partnerschaft mit dem Kunden, kann erst jetzt umfassend umgesetzt werden. Heute können Sie eine glaubwürdig gelebte Kundenbeziehung mit der Individualisierung des Einzelnen verbinden. Es ist kein Widerspruch mehr, sondern die spannendste Herausforderung für zukünftige Unternehmen.

(Bildquelle: shutterstock, 108163451, Inga Ivanova)

 

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